AWO Kreisverband Marburg-Biedenkopf

Echt AWO. Seit 1919 - Erfahrung für die Zukunft

Willkommen!

 

 




      



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Unsere Geschäftsstelle bleibt
vom 4. bis 19. August 2022 geschlossen

in dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an
Herbert Landmesser (Vors.) 0174 – 3 01 27 49
oder Cornelia Pöltl (stellv. Vors.) 0173 – 2 80 39 46


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Pressemitteilung

AWO zum Bürgergeld: Positives Signal – Entscheidende Weichen aber noch nicht gestellt
Berlin, den 21.07.2022. 

Gestern stellte das Bundesarbeitsministerium erste Eckpunkte zum geplanten Bürgergeld vor, das zentrale Änderungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“) vorsieht. Offen bleibt darin, wie die neuen Regelsätze berechnet werden sollen, für die Arbeiterwohlfahrt eine zentrale Lücke. Dazu erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:

„Das Eckpunktepapier weist die richtige Richtung aus, bleibt aber die Antwort auf die wichtigste Frage schuldig: Wie hoch werden die Regelsätze künftig sein? Die sinnvollsten Reformpläne werden verpuffen, sollte auch beim Bürgergeld für die Betroffenen das Geld nicht bis zum Ende des Monats reichen. Es braucht bei der Ausgestaltung mehr Perspektive und Augenhöhe mit den Betroffenen.“

In vielen Punkten entsprechen die im Eckpunktepapier genannten Pläne langjährigen Forderungen der Arbeiterwohlfahrt. Insbesondere begrüßt die AWO die Einführung einer Karenzzeit von zwei Jahren und die Erhöhung des Schonvermögens. Dies bewirkt, dass Menschen, die frisch in den Leistungsbezug kommen, nicht sofort ihre Wohnung verlassen und dadurch ihre Lebensumstände dramatisch ändern müssen. Auch bieten die Vorschläge einige positive Anreize für die Teilnahme an Weiterbildung und Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration. Sehr zu begrüßen ist die Abschaffung des Vermittlungsvorrangs, wodurch arbeitslosen Menschen nachhaltigere Perspektiven eröffnet werden – denn so können sie an Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung teilnehmen, anstatt in kurzfristige Beschäftigung vermittelt zu werden. Die Entfristung des Sozialen Arbeitsmarktes begrüßt die AWO ebenfalls ausdrücklich. Ein sozialer Arbeitsmarkt ist allerdings nur erfolgreich, wenn dieser mit ausreichenden Finanzmitteln hinterlegt ist. Die aktuelle Finanzplanung des BMAS für das Jahr 2023 lässt hier nicht viel Spielraum, hier muss noch deutlich nachgebessert werden.

Offen bleibt bisher, wie die Neubemessung der Regelbedarfe erfolgen soll und damit auch die Höhe des neuen Bürgergeldes. Damit fehlen noch die entscheidenden Punkte, die für die AWO darüber bestimmen werden, ob das Bürgergeld die wirklich notwendige tiefgreifende Reform für unseren Sozialstaat darstellen wird. Groß dazu:
„Die AWO erwartet in diesem Zusammenhang nicht nur die seit langem überfällige deutliche Erhöhung der Regelsätze, sondern eine transparente, inhaltlich nachvollziehbare und methodisch angemessene Ermittlung. Dass die Höhe des Bürgergeldes mit der Preisentwicklung Schritt halten muss, ist dabei für uns angesichts der derzeitigen Situation, die viele Menschen in existenzielle Nöte bringt, selbstverständlich.“

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Sie wird bundesweit von über 300.000 Mitgliedern, mehr als 72.000 ehrenamtlich engagierten Helfer*innen und rund 242.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.
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Mit freundlichen Grüßen
i.A. Jennifer Rotter
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AWO Bundesverband e. V.
Abteilung Kommunikation
Pressesprecherin
T.: + 49 (0) 30 26309218
Mobil: +49 1511 200 50 66
F.: + 49 (0) 30 2630932218
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www.awo.org
AWO Bundesverband e. V., Blücherstraße 62 - 63, 10961 Berlin
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg VR 29346 B
Bundesvorstand: Brigitte Döcker, Selvi Naidu
Vorsitzende des Präsidiums: Kathrin Sonnenholzner, Michael Groß
Registrierte*r Interessenvertreter*in
Lobbyregister-Eintrag des AWO Bundesverbandes e.V.


 




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Pressemitteilung


AWO zum Internationalen Frauentag: Schutz und Solidarität für Frauen auf der Flucht
Berlin, den 07.03.2022

In diesem Jahr steht der morgige Internationale Frauentag unter dem bedrückenden Schatten des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Grundsätzlich sind Frauen auf der Flucht und nach der Ankunft besonderen Risiken ausgesetzt. AWO Präsidentin Kathrin Sonnenholzner erklärt dazu:


„Die Zerstörung von staatlichen Strukturen und sozialen Netzwerken führt zu verstärkter Gewalt und Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Studien wie von Amnesty International belegen, dass in Kriegszeiten die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern massiv ansteigt, geschlechtsspezifische Gewalt wie Vergewaltigung als Waffe eingesetzt wird und Armut, Zerstörung und Vertreibung massiv zur Destabilisierung der Gesellschaft beitragen. Der heutige Tag muss daher allen Frauen und Kindern gewidmet sein, die um ihr Leben und ihre elementaren Menschenrechte kämpfen. Ihnen gilt unsere volle Solidarität und wir werden uns dafür einsetzen, dass sie ausreichend Schutz und Unterstützung erfahren.“


Der Internationale Frauentag wurde vor mehr als hundert Jahren von der internationalen Frauen- und Arbeiter*innenbewegung erkämpft und erinnert an die Forderung von Frauen weltweit nach einem selbstbestimmten, gewaltfreien und sicheren Leben. Auch heute sind diese noch nicht eingelöst. Noch immer ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern alarmierend hoch. Die Corona-Krise ging und geht massiv zu Lasten der Erwerbsarbeit, des Einkommens und der physischen und psychischen Gesundheit von Frauen. Auch international ist Geschlechtergerechtigkeit nach wie vor nicht erreicht. Seit der Machtübernahme der Taliban werden in Afghanistan die Rechte von Frauen massiv eingeschränkt. In Russland werden seit Jahren feministische und queere Menschenrechtsorganisationen diskriminiert und unterdrückt und der Rückbezug auf patriarchale Strukturen propagiert. All dies dient als Nährboden für gewaltförmige Konflikte bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen.


Seit vergangener Woche sind bereits über eine Million Menschen aus der Ukraine geflohen, die überwiegende Mehrheit unter ihnen Frauen und Kinder. Bereits seit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 sind 1,5 Millionen Frauen und Kinder aus ihrer Heimat der Ost-Ukraine vertrieben worden. „Es wird nun darauf ankommen, die besonderen Schutzbedürfnisse vulnerabler Gruppen anzuerkennen und die Unterstützung danach auszurichten“, so Sonnenholzner.


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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.
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AWO Bundesverband e.V.


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Pressemitteilung


AWO ruft zu Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten auf


Berlin, 25.02.2022. Den fortwährenden Angriff Russlands auf die Ukraine verurteilt die AWO scharf. Schon jetzt versuchen tausende Menschen, sich in Sicherheit zu bringen und sind auf der Flucht aus den Kriegsgebieten, insbesondere Kinder, Frauen und ältere Menschen. Expert*innen rechnen damit, dass sich die Zahlen in den kommenden Wochen und Monaten noch erhöhen werden. Viele Menschen werden sich hilfesuchend an Deutschland wenden. Die Arbeiterwohlfahrt appelliert angesichts der dramatischen Nachrichten aus der Ukraine an die Grundwerte der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und bereitet sich darauf vor, schutzbedürftigen Menschen aus der Ukraine zu helfen.


Dazu Kathrin Sonnenholzner, Vorsitzende des Präsidiums des  AWO Bundesverbands: „Wir als Gesellschaft müssen uns jetzt dafür bereit machen, hilfsbedürftige Menschen, die aus den Kriegsregionen fliehen, aufzunehmen. Die Vorbereitungen müssen jetzt dafür getroffen werden. Es geht um angemessene Unterkünfte, Verpflegung, medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung und Informationen für Betroffene. Wir sind bewegt über den großen solidarischen Zuspruch für die ukrainische Bevölkerung, der uns erreicht hat, und freuen uns, dass sich einige AWO-Einrichtungen bereits bereit erklärt haben, Flüchtlinge aufzunehmen.“


Der AWO Bundesverband bittet die Bundes- und Landesregierungen, schnellstmöglich den Weg für unbürokratische Hilfen freizumachen und Gelder zur Bewältigung der humanitären Folgen bereitzustellen. AWO International hat  darüber hinaus ein Spendenkonto eingerichtet und sondiert aktuell gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort. Spenden sind möglich über die Webseite https://www.awointernational.de/ sowie unter:


Spendenkonto:
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine


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Liebe Freundinnen und Freunde,


Sie können uns jetzt auf der Facebook-Seite unter dem nachfolgenden Link erreichen:


https://www.facebook.com/AWO.Marburg.Biedenkopf





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Weihnachten 2021

Liebe Mitglieder, Angehörige und Freunde der Arbeiterwohlfahrt,

seit über 100 Jahren leben wir die Grundwerte von Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, und haben jene Menschen im Blick, die aus unterschiedlichen Gründen zu den sozial Schwachen der Gesellschaft gehören.

Dank des Ehrenamts und des freiwilligen Engagements haben wir auch in der schwierigen Zeit der Pandemie nicht Halt gemacht!

Es konnten auch in diesem Jahr Familien mit Kindern unterstütz werden. 15 Kindern aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden unvergessliche Ferien verschenkt.

Wir stehen Seite an Seite mit den Ortsvereinen und Kreisverbänden der AWO und unterstützen uns gegenseitig. Die Starkregenkatastrophe in Deutschland forderte vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen viele Menschenleben. Tausende Familien verloren ihr Zuhause und damit ihr gesamtes Hab und Gut. AWO Freunde aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf haben Geld- und Sachspenden in das Hochwassergiebiet überreicht um betroffene Familien und helfende Organisationen zu unterstützen.

Gerade jetzt brauchen wir die Gemeinschaft und es erfreut uns, dass auch in diesem Jahr Mitglieder und Freunde der AWO wieder an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilnehmen konnten. Es ist sehr wichtig, dass wir zusammenhalten, denn auch das stärkt uns und unsere Gesundheit!

Auch Menschen in sozialer Not und in schwierigen Lebenslagen benötigen oft unsere Unterstützung. In sozialen Fragen ist die Arbeiterwohlfahrt ein ständiger Begleiter. Um unseren Mitmenschen Hilfestellung zu geben, benötigen wir die Gemeinschaft, die Freundschaft, die Teamarbeit, das Vertrauen, die Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger und ehrenamtliches Engagement. Das zählt, darauf bauen wir weiter auf!

Der Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt Marburg-Biedenkopf wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest, viel Licht und Frieden für das Jahr 2022! Bleiben Sie Gesund!

Ihr AWO Kreisverband Marburg-Biedenkopf e.V. 

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RESILIENZ – Die eigene Kraft (er)kennen

am Dienstag, 7. Dezember 2021, um 17 Uhr per Videokonferenz

https://gstoo.de/AWO-Resilienz

(Anmeldefrist: 6.12.2021, 12 Uhr)


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PRESSEMITTEILUNG

„Ferien schenken“ - sieben Tage Zirkusluft

Auch in diesen Sommerferien konnte das Jugendwerk der AWO Nordhessen eine besondere Kinderferienfreizeit durchführen. Unter dem Motto „Ferien schenken“ wurde es 12 Kindern aus Familien, die sich eher keine Ferien für ihre Kinder leisten können, ermöglicht an einer erlebnisreichen Ferienfreizeit teilzunehmen. Finanziert wurde die Freizeit vollständig aus den finanziellen Zuwendungen des AWO Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf, Förderung der Stadt Marburg und Spenden der AWO Regional- und Ortsvereine.

Die bunt gemischte Gruppe von Kindern zwischen acht und zwölf Jahren verbrachte, gemeinsam mit einem Team von pädagogisch versierten Betreuern, 7 Tage im Hans-Asmussen-Haus in Dalherda/Rhön.

„Zirkusluft schnuppern“ lautete das Thema der diesjährigen Ferienfreizeit und gemeinsam wurde viel ausprobiert, neues gelernt und gelacht. Wir verkleideten uns, spielten Fangen und Fußball, machten Spaziergänge im Wald oder zum Spielplatz. Kinderschminken, Lagerfeuer und Stockbrot durften natürlich ebenso wenig fehlen wie ein Grill- und Filmabend. Ein weiteres Highlight war der Ausflug in den Wildtierpark nach Gersfeld. Die Ziegen im Streichelzoo übten eine besondere Faszination auf die Kinder aus.

Neben Spaß an der Gemeinschaft und vielen Aktivitäten in Wald und rund um das Haus, stand das Erleben und Erfahren in der Gruppe im Vordergrund. Dabei ging es um Themen wie Zuhören, sich gegenseitig unterstützen, vertrauen in die Gemeinschaft und das Entdecken und Stärken eigener Ressourcen und Werte.

Besonders hervorzuheben sind die idealen Möglichkeiten, die das Hans-Asmussen-Haus in Dalherda für die Ferienfreizeit geboten hat: ein kleines Holzhaus mit großem Garten, Lagerfeuerplatz, Rückzugs- und Spielmöglichkeiten sowie einer Küche in der alle Speisen gemeinsam mit den Kindern selbst zubereitet wurden.

Nach sieben tollen Tagen in einer Gruppe, in der sich kaum jemand vorher kannte, ging es dann wieder nach Hause. Wir hatten alle viel Spaß und mit Sicherheit wurde auch die ein oder andere neue Freundschaft geschlossen.

Aufgrund des wiederholten Erfolges trotz der Pandemie und vor allem deshalb, sollen auch im Jahr 2022 wieder Ferien verschenkt werden.

Spendenkonto der AWO Marburg-Biedenkopf

STICHWORT „Kindern Ferien schenken 2022“

IBAN: DE11 5335 0000 0000 018007

BIC: HELADEF1MAR

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Kinderfreizeit 2021


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

die Arbeiterwohlfahrt des Kreises Marburg-Biedenkopf bietet in Kooperation mit dem AWO Jugendwerk Hessen – Nord in den Sommerferien vom 31.07 – 06.08.2021 wieder eine Ferienfreizeit für Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren an. 15 Kinder aus unserem Landkreis können eine Woche unbeschwerte Ferien im Hans-Asmussen-Haus in Dalherda/Rhön verleben.

Unser Anliegen ist es, Kindern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und für die ein „Urlaub“ nicht Selbstverständlichkeit ist, eine Freizeit in einer Gruppe mit anderen nach Abenteuer durstenden Kindern zu ermöglichen.

Die Freizeit ist für Kinder kostenlos. Der Teilnehmerbeitrag i.H.v 250,00 Euro pro Kind wird vollständig aus den Spenden der AWO Ortsvereine übernommen.  

Es wäre schön, wenn Sie uns wie in den vergangenen Jahren unterstützen würden. Bitte sprechen Sie Eltern an und weisen Sie diese auf unsere Freizeit hin.

Sofern Interesse besteht, bitten Sie die Eltern das beiliegende Formular auszufüllen und möglichst bald in der Geschäftsstelle der AWO in Kirchhain abzugeben.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Landmesser

(Vorsitzender)

AWO Kreisverband Marburg-Biedenkopf e.V.


Anmeldung.pdf



Pressemitteilung:

                                                                                             

                   ARBEITERWOHLFAHRT

                                                          ORTSVEREIN NIEDERWEIMAR

                                                                                                     
 75 Jahre Arbeiterwohlfahrt Niederweimar

Die Arbeiterwohlfahrt Niederweimar kann in diesem Jahr auf ihre 75-jährige Geschichte zurück blicken.

Hier ein kleiner Überblick über die Ursprünge des Vereins:

Am 1. März 1946 gründeten Konrad Grimmelbein, Ernst Pletsch und Wilhelm Gerlach den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Niederweimar. Anlass war die Erkenntnis der übergroßen Notlage in der sich Familien der eigenen Gemeinde sowie die vielen Heimatvertriebenen befanden. Da es noch keine übergeordneten Richtlinien gab, nach denen gehandelt werden konnte bzw. musste, entwickelten die 21 Mitglieder des Ortsvereines eine beispielhafte Eigeninitiative ohne jegliche Bürokratie. Mit großem Erfolg startet man sofort eine Sammlung (Geld, Bekleidung und Sachspenden) zur Behebung der dringendsten Notstände. Nach bestem Gutdünken der Verantwortlichen wurden diese Spenden umgehend an die Bedürftigen weitergegeben. Laut Kassenbericht wurden auf diese Weise durch Sammlungen und sonstige Spenden von März bis Oktober 1946 3383,10RM vereinnahmt und davon wieder 2357,50RM in 27 Fällen an Notdürftige verausgabt.

Mit einem Kassenbestand von 1025,60RM erfolgte am 01.11.1946 die Übernahme des Ortsvereins in den Landesvorstand der AWO „Groß Hessen“ in Frankfurt.

Man blieb weiter sehr aktiv um die Armut zu lindern. Bei der ersten Weihnachtsfeier am 22.12.1946 konnten folgende Aufwendungen und Geschenke an bedürftige Bürger, Flüchtlinge, entlassene heimatlose Soldaten und Kinder überreicht werden: Spielsachen an 106 Kinder = 401,99RM --- Gebrauchsartikel für Flüchtlinge = 282,83RM --- Geldspenden vom Ortsverein und Deutsche Hilfe = 1016,25RM. Erwähnenswert sei, dass zu dieser Weihnachtsfeier 21 Kuchen, sowie Plätzchen und der Kaffee von den Mitgliedern gespendet wurden.

In den Jahren 1946 bis 1956 konnten durch den damaligen Vorstand Jost Schmidt, Josef John und Konrad Grimmelbein auch laufend aus USA-Care-Paketen Grundnahrungsmittel an Bedürftige verteilt werden.

Ab 1963 standen Kurt Gerlach, Wilma Weber und Hans Peter Schellner dem Verein vor. Aktuell hat Silvia Herzmann das Amt der 1. Vorsitzenden inne.

Der Verein zählt z.Z. 105 Mitglieder.

An Aktivitäten werden angeboten:

wöchentlich am Donnerstag --- Hausfrauen-Kaffeetrinken

monatlich am 1. Montag --- Spielenachmittag

jährlich 3-mal – Termine werden bekanntgegeben --- Frühstück

Halb- und Tagesfahrten sowie Vorträge gemäß entsprechender Ankündigung

Corona bedingt können diese Aktivitäten zurzeit leider nicht stattfinden.

 

Der Vorstand würde sich freuen Sie als neues Mitglied begrüßen zu können. Ansprechpartner sind Silvia Herzmann (06421-81316) und Wilma Weber (06421-7016).

 
 

 




Werbefilm AWO Rettungsdose

Für die Idee gibt es viele Namen, der Grundgedanke ist jedoch immer der gleiche.

Unkompliziert sollen Helfer*innen in Notfallsituationen wichtige Informationen über einen Menschen gebündelt an einem Ort schnell auffinden. Dafür eignet sich insbesondere der Kühlschrank, der nahezu in jedem Haushalt zu finden ist. Und genau dafür wurde die Rettungsdose gemacht.

Die Idee ist so einfach und praktisch und wird vielerorts bereits umgesetzt, so dass wir auch in Ergänzung zum AWO Vorsorgeorder den Ansatz aufgreifen und die Bürger*innen in der Notfallvorsorge unterstützen.

Die AWO Rettungsdose beinhaltet ein Notfalldatenblatt, zwei Aufkleber für die Innenseite der Wohnungstür und den Kühlschrank sowie einen Hinweis auf den AWO Vorsorgeordner.

https://www.youtube.com/watch?v=LjWwtwdLqS8&feature=youtu.be


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